Diesmal sollte das kleine Handgepäck reichen: Batterie aus dem anderen Bus, neue Bremsleitung, ein Benzinkanister und jede Menge naive Hoffnung.
Sollte reichen. Hat es aber nicht. Die Batterie schaffte es gerade einmal dem Motor mit herausgedrehten Zündkerzen etwas Öldruck zu verpassen. Dann quittierte sie den Dienst. Kein Problem, eine neue Batterie zu besorgen wird ja nicht allzu schwer sein. Doch Baumarkt und famila hatten derartiges nicht im Angebot und die Barschaft war für den Kauf beim örtlichen Autobedarf zu knapp bemessen. Also besorgte ich mir ein Starthilfekabel, einen weiteren vollen Kanister feinsten Supers und einen neuen Spritfilter (der alte war nurmehr ein Staubabdruck seiner selbst). Was dann folgte, im Jahrzehnt der medialen Selbstdarstellung per Digitalkamera-Videomodus auf Speicherkarte festgehalten, war eine deprimierende Choreographie des Dilletantismus. Ein erster Startversuch mit einer Person glückt nur dann, wenn er glückt. Glückt er nicht… dann glückt er nicht. Und die Fehlersuche allein funktioniert nur bedingt. In Anbetracht des ausbleibenden Erfolges wollte ich dem Anlasser dann nicht auch noch den Rest geben und begab mich mit der Bremsleitung unter Tage. Die alte Leitung fiel mir buchstäblich entgegen und die neue ließ sich auch gut anpassen. Doch beim Verschrauben verließ mich dann der Schwung. Mir fiel ein Dreckteilchen ins Auge und nach dem Herausspülen desselben entschied ich mich dafür, die Arbeit für heute aufzugeben und all meine Hoffnung auf einen Schraubertag mit Urs in der nächsten Woche zu setzen. Dann hätte ich noch genau 2 Tage für die Beschaffung von Kurzzeitkennzeichen. Aber da ist er ja schon wieder: dieser naive Optimismus…












































